Erst die Toilette: Wo kommt das Kaltwasser her?
Toilette mit sichtbarem Spülkasten. Der Spülkasten sitzt auf der Schüssel oder hängt frei darüber an der Wand. Er bekommt sein Wasser über ein kleines Absperrventil an der Wand, meist unten links oder rechts hinter der Schüssel, oft verchromt. Fachlich heißt das Eckventil. Zwischen Ventil und Spülkastenschlauch kommt ein T-Stück, vom zweiten Abgang geht ein Schlauch zum Aufsatz. Kurzer Weg, fertig.
Wand-WC mit Spülkasten in der Wand. Hier ist kein Spülkasten zu sehen, nur die Drückerplatte. Der Spülkasten steckt hinter der Vorwand, sein Anschluss ebenso – neben der Toilette gibt es also keinen Kaltwasseranschluss, an den man herankommt. Dann holt man sich das Wasser dort, wo die nächste Leitung offen liegt: am Eckventil unter dem Waschbecken. Dort sitzt das T-Stück, und der Schlauch läuft an der Wand entlang zur Toilette. Deshalb gibt es die Schläuche in verschiedenen Längen. Vorher kurz messen.
Dann das Gerät: Welche Bauart braucht welche Anschlüsse?
Bidet-Aufsätze gibt es in drei Bauarten, und jede braucht etwas anderes.
Nur Kaltwasser, ohne Strom. Ein Anschluss, ein Schlauch, wie oben beschrieben. Das Wasser kommt mit Leitungstemperatur.
Warm und kalt, ohne Strom. Diese Geräte haben keinen eigenen Erhitzer, sondern mischen das Wasser aus zwei Leitungen – zum Beispiel unser New Standard. Sie brauchen deshalb beides: Kaltwasser wie oben und zusätzlich Warmwasser. Die Warmwasserleitung gibt es im Bad in aller Regel unter dem Waschbecken, nicht an der Toilette. Also ein zweites T-Stück am Warmwasser-Eckventil, Schlauch rüber zur Toilette. Bleibt der Warmwasseranschluss weg, wird er verschlossen und das Gerät läuft nur mit kaltem Wasser.
Mit eigenem Durchlauferhitzer. Diese Geräte machen das Wasser selbst warm – zum Beispiel unser Deluxe. Sie brauchen nur Kaltwasser und eine Steckdose. Eine Warmwasserleitung spielt hier keine Rolle.