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Intimpflege im Wochenbett – was wirklich reicht

Kurz gesagt

Im Wochenbett braucht der Intimbereich vor allem Ruhe und Wasser. Weniger ist mehr – aber regelmäßig.

Was uns als normal verkauft wurde

Zwischen Wochenfluss, Naht und Erschöpfung wird Intimpflege zur Wissenschaft mit zehn Produkten. Meist ist das Gegenteil richtig.

Die ehrliche Erklärung

Nach der Geburt ist die Haut gereizt, oft mit Naht oder Riss, dazu kommt der Wochenfluss. Die Region ist empfindlich und heilt am besten in Ruhe. Lauwarmes klares Wasser reinigt, ohne die Wunde zu reizen. Trockenes Papier reibt und kann ziehen; sanftes Abspülen und vorsichtiges Trockentupfen ist schonender.

Duftende Produkte, Seife und Scheuern haben hier nichts zu suchen. Binden regelmäßig wechseln, Luft an die Haut lassen.

Was man oft hört – und was stimmt

„Jetzt besonders gründlich desinfizieren.“
Nein. Desinfektionsmittel reizen die Wunde.

„Trockenes Papier ist am hygienischsten.“
Nein. Es reibt. Wasser ist schonender.

„Duschgel hält alles sauber.“
Nein. Klares Wasser reicht, Duftstoffe reizen.

„Schmerzen sind normal, da muss man durch.“
Nur bedingt. Zunehmender Schmerz, Rötung oder Fieber gehören abgeklärt.

Einordnung

Im Wochenbett heilt der Körper am besten mit wenig: Wasser, Ruhe, Luft. Alles Aggressive verzögert eher. Bei Zeichen einer Entzündung zur Hebamme oder Ärztin.

IMMER SCHöN
SAUBER BLEIBEN.
IMMER
SCHöN SAUBER
BLEIBEN.
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