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Mein Abenteuer mit der mobilen Intimdusche: Ein vierwöchiger Selbsttest

Genauso divers wie meine Reisen mit dem Zelt, Auto oder Camper sind auch die Herausforderungen, hygienische Toiletteneinrichtungen zu finden. Diese sind teils rar und die Einrichtungen haben nicht immer Toilettenpapier oder fließend Wasser.

Den ersten Berührungspunkt mit einem Bidet hatte ich während einer Reise in Italien, denn Bidets gehören hier zum Standardrepertoire einer jeden Toilette. Ich dachte mir, dass dies in mobiler Form das ideale Gadget für unterwegs wäre – unabhängig von fließend Wasser oder Toilettenpapier und dabei nicht auf Hygiene verzichten müssen.

So stieß ich auf Bidetlity – die mobile Intimdusche, die ich überall hin mitnehmen kann. Sie lässt sich außerdem so falten, dass sie möglichst flach und platzsparend verstaut werden kann, was für wenig Platz während der Reisen ein großes Plus ist.

Und sie verspricht noch mehr: Die Reinigung ist laut Hersteller sanfter, weicher und hygienischer als Toilettenpapier und ist für Menschen mit Reizdarmsyndrom, Hämorrhoiden, Menstruierende und Frauen nach einer Geburt besonders gut, denn der Wasserstrahl soll sanft reinigen und die Haut dabei nicht reizen.

Um diese Aspekte auf Herz und Nieren zu testen, habe ich einen vierwöchigen Selbsttest gestartet, den ich in diesem Beitrag teile.


Der Einstieg – Die ersten Tage mit der Intimdusche

Trotz meiner Euphorie waren die ersten Anwendungen eine echte Umstellung. Weg von der gewohnten Routine mit Toilettenpapier, hin zur Reinigung mit Wasser. Es begann mit ein paar kleinen Hürden: Wie positioniere ich die Po-Dusche richtig? Wie vermeide ich Spritzer außerhalb der Toilette?

Bei meiner Recherche lernte ich, dass einige Menschen die Intimdusche vorne zwischen den Beinen positionieren, um sich zu reinigen, andere wiederum positionieren sie hinter dem Körper am Po. Von individuellen Vorlieben bis hin zu körperlichen Formen sind die Gründe dafür divers. Letztlich macht es bei der Reinigung keinen Unterschied, nur solltest du darauf achten, dass du den Wasserstrahl im Blick hast, um sicherzustellen, dass das Badezimmer trocken bleibt.

Mit ein wenig Übung und Geduld habe ich schließlich ein Gefühl dafür bekommen, welcher Winkel gut funktioniert. Mein Intimbereich fühlte sich frischer und sauberer an. Dieser Frischekick war neu – als hätte ich meinem Körper eine schnelle Dusche gegönnt.

Bei dem Strahl war ich zunächst etwas skeptisch, da die eingebauten Bidets in Italien einen starken Druck hatten und ich mir nicht sicher war, ob ich bei der mobilen Intimdusche genug Druck ausüben kann, um alle Spuren zu beseitigen. Die Flasche ist recht weich, was es einem ermöglicht, den Druck mit der eigenen Kraft gut zu regulieren. Für Wunden bzw. einen empfindlichen Intimbereich ist es angenehm, wenig Druck auszuüben und sich sanft zu reinigen.

Beim großen Toilettengang habe ich viel Druck ausgeübt und habe die Flasche teils nochmals aufgefüllt, um sicherzugehen, dass ich wirklich komplett sauber bin. Hast du kein Waschbecken neben der Toilette, solltest du auf jeden Fall dafür sorgen, dass die Intimdusche vorher befüllt wird bzw. ein Kännchen zum Nachfüllen bereit steht, falls du während des Toilettengangs mehr Wasser benötigst.

Bleibt aber noch das Abtrocknen, denn nach jeder Duschaktion mit Bidetlity, ist der Intimbereich nass. Zunächst verwendete ich dafür Toilettenpapier. Da dieses vor allem bei Reisen jedoch nicht immer vorhanden ist bzw. ich in der Natur kein Toilettenpapier verwenden möchte, wechselte ich zu einem kleinen Handtuch. Das tausche ich regelmäßig aus, damit es hygienisch bleibt und verringere dabei zusätzlich den Verbrauch von Toilettenpapier.

Weitere Entdeckungen

Nach 2 Wochen bemerkte ich weitere Vorteile: Besonders während der Menstruation oder an heißen Tagen schätze ich die erfrischende Wirkung der Intimdusche. An kalten Tagen hingegen oder im Winter kannst du lauwarmes Wasser verwenden. Dies wird auch von den Herstellern empfohlen. 

Außerdem stellte ich mir die Frage, ob ich die Intimdusche auch mit einer anderen Person teilen kann, denn oftmals bin ich mit Freundinnen oder meinem Partner unterwegs.

Im ersten Moment löste die Vorstellung, die gleiche Intimdusche zu benutzen, Unwohlsein aus. Für mich war der Gedanke daran etwa so, als würde man die gleiche Zahnbürste benutzen. Grundsätzlich ist diese Annahme jedoch unbegründet, denn die Intimdusche ist so konzipiert, dass sie die Haut zu keinem Zeitpunkt berührt und das Wasser beim Abspritzen direkt in die Toilette fließt.

Es ist jedoch trotzdem möglich, ein zusätzliches Paket mit extra Duschköpfen zu kaufen, um auf Nummer sicher zu gehen.

Fazit

Als Weltenbummlerin trägt die Intimdusche dazu bei, meine Hygiene unterwegs und zu Hause zu verbessern. Sie gibt mir die Möglichkeit, unabhängiger von öffentlichen Toiletten zu sein. Ich fühle mich auch während meiner Periode frisch und muss während meiner Reisen nicht auf meine Hygiene verzichten.

Wichtig ist, dass du etwas zum Abtrocknen dabei hast, denn ansonsten ist es eine nasse Angelegenheit. Außerdem solltest du deine Bedürfnisse kennen: Brauchst du warmes Wasser oder kommst du auch ohne klar? Mit etwas Übung und Vorbereitung stellt Bidetlity eine komfortable Ergänzung zu deiner Badezimmerhygiene bei.

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