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Bidetlity

Intimdusche im Wochenbett – sinnvoll oder übertrieben?

Kurz gesagt

Kann hilfreich sein. Nicht zur Pflege, sondern zum sanften Saubermachen, wenn alles empfindlich ist.

Warum wir das für normal halten

Nach der Geburt ist vieles wund, geschwollen oder genäht. Trotzdem erwarten wir, dass Toilettengänge „wie immer“ funktionieren. Brennen, Ziehen oder Angst davor gelten als normaler Teil des Wochenbetts. Das macht es aber nicht automatisch sinnvoll.

Die ehrliche Erklärung

Im Wochenbett ist die Haut im Intimbereich oft gereizt, verletzt oder sehr sensibel. Urin, Blut und Wochenfluss treffen auf offene oder heilende Stellen.
Eine Intimdusche kann mit klarem Wasser reinigen, ohne Reibung durch Papier. Sie ersetzt keine medizinische Nachsorge, fördert keine Heilung und ist kein Muss. Sie kann aber den Moment deutlich erträglicher machen.

Stimmt das?

„Wasser stört die Heilung“
Nein. Sanftes Abspülen ist meist unproblematisch.

„Das ist unhygienisch“
Nicht unhygienischer als Papier. Entscheidend ist sauberes Wasser und Zurückhaltung.

„Das braucht man nur bei Komplikationen“
Viele nutzen es gerade bei normalen Heilungsprozessen.

„Man sollte lieber gar nichts machen“
Reinigung ist okay. Schrubben nicht.

Unsere Haltung

Das Wochenbett ist kein Trainingslager für Aushalten. Wenn etwas sanfter geht, darf man das nutzen. Ohne Drama, ohne Dogma.

Sanfter nächster Schritt

Beim nächsten Toilettengang ausprobieren, ob Wasser Erleichterung bringt. Wenn nicht, lässt man es wieder.

IMMER SCHöN
SAUBER BLEIBEN.
IMMER
SCHöN SAUBER
BLEIBEN.
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