Woher er kommt. Wo die Plazenta saß, bleibt in der Gebärmutter eine Wundfläche zurück. Sie heilt über Wochen, und was dabei abfließt, ist der Wochenfluss: Blut, Gewebereste, Schleim.
Wie viel. In den ersten Tagen ist er am stärksten, oft stärker als eine kräftige Periode. Danach nimmt er Tag für Tag ab. Beim Stillen kann er kurz zunehmen, weil sich die Gebärmutter dabei zusammenzieht.
Wie lange. Meist vier bis sechs Wochen, bei manchen kürzer, bei manchen etwas länger. Nach einem Kaiserschnitt ist er oft etwas schwächer, dauert aber ähnlich lang.
Was im Alltag hilft. Binden statt Tampons, weil die Wunde offen ist. Die Binden oft wechseln. Zum Reinigen reicht klares, lauwarmes Wasser – Seife, Intimsprays und Spülungen der Scheide lässt man weg.
Wann man sich meldet: wenn der Wochenfluss nach Tagen des Abnehmens plötzlich wieder deutlich stärker und hellrot wird, wenn er übel riecht, bei Fieber, bei starken Schmerzen im Unterbauch oder wenn er plötzlich ganz aufhört und dabei Schmerzen oder Fieber auftreten.