Was sich im Handtuch sammelt. Feuchtigkeit, Hautschuppen, etwas Hautfett und die Keime, die ohnehin auf der Haut leben. An sich ist das harmlos. Problematisch wird es, wenn das Handtuch lange feucht bleibt: Dann vermehren sich Keime, und es beginnt zu riechen.
Warum Trocknen wichtiger ist als Zählen. Ein Handtuch, das ausgebreitet auf einer Stange hängt und schnell trocknet, bleibt länger frisch als eines, das zusammengeknüllt am Haken hängt. Ein schlecht belüftetes Bad verkürzt die Zeit.
Faustregeln. Badetücher etwa nach drei bis vier Anwendungen oder einmal pro Woche waschen. Handtücher am Waschbecken, die viele Hände abbekommen, öfter – alle paar Tage. Gästehandtücher nach jedem Besuch.
Das zuverlässigste Signal. Der Geruch. Ein muffiges Handtuch ist fällig, auch wenn es erst zweimal benutzt wurde.
Waschen. Handtücher vertragen meist 60 Grad. Gut trocknen lassen, bevor sie in den Schrank kommen.
Wann öfter. Bei Infekten, bei Pilzerkrankungen der Haut oder wenn das Handtuch auch für den Intimbereich benutzt wird. In diesen Fällen hat jede Person ihr eigenes.