Anschaffung. Es gibt drei Stufen, und jede kauft etwas anderes. Die mobile Po-Dusche kostet bei uns 19,90 Euro: eine Flasche, die man selbst befüllt. Unser Bidet-Sitz ohne Strom, der New Standard, kostet 99 Euro und hängt fest an der Toilette; warm wird das Wasser, wenn er zusätzlich an die Warmwasserleitung angeschlossen ist. Unser elektrischer Sitz, der Deluxe, kostet 249 Euro, erwärmt das Wasser selbst und bringt Föhn, Sitzheizung und Fernbedienung mit. Die Schlauchlänge wählt man passend zum Bad, der Preis bleibt derselbe.
Montage. In aller Regel null Euro. Alter Sitz ab, Bidet-Sitz drauf, T-Stück ans Eckventil, fertig. Wer warm und kalt mischt, setzt ein zweites T-Stück am Waschbecken. Werkzeug: ein Schraubendreher. Einzige Ausnahme: Der elektrische Aufsatz braucht eine Steckdose in Reichweite. Fehlt sie, kommt ein Elektriker dazu – und das ist dann der teuerste Posten der ganzen Rechnung.
Wasser. Eine Füllung der mobilen Po-Dusche sind 450 Milliliter. Bei deutschen Wasser- und Abwasserpreisen ist das ein Bruchteil eines Cents. Ein Aufsatz verbraucht je nach Dauer ähnlich wenig.
Strom. Nur beim elektrischen Aufsatz. Wie viel, hängt vor allem davon ab, ob die Sitzheizung dauerhaft läuft oder nur bei Bedarf.
Was wegfällt. Der Großteil des Papiers. Zum Trocknen reicht meist ein Blatt, mit Föhn nicht einmal das.