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Spart eine Po-Dusche wirklich Wasser gegenüber Papier?

Veröffentlicht: 17.08.2026 1 Min. Lesezeit
Kurz gesagt

Ja. Die paar Tassen Wasser pro Anwendung sind wenig gegen die vielen Liter, die die Herstellung von Toilettenpapier verschlingt.

Was uns als normal verkauft wurde

„Papier ist trocken, also spart es Wasser.“ Der Wasserverbrauch steckt aber unsichtbar in der Produktion.

Die ehrliche Erklärung

Toilettenpapier wird aus Zellstoff hergestellt, und das kostet Wasser – für den Jahresverbrauch pro Kopf geht viel Frischwasser in Produktion und Bleiche. Eine Po-Dusche nutzt pro Anwendung nur einen kleinen Schwall, oft weniger als einen halben Liter.

Selbst mit diesem direkten Wasser bleibt die Bilanz deutlich unter der versteckten Wassermenge des Papiers. Dazu kommen Holz, Transport und Verpackung, die beim Wasser noch gar nicht mitgezählt sind.

Was man oft hört – und was stimmt

„Wasser sparen heißt, Papier nehmen.“
Falsch. Papier verbraucht in der Herstellung mehr Wasser.

„Die Po-Dusche verschwendet Wasser.“
Nein. Ein kleiner Schwall reicht.

„Recyclingpapier ist genauso gut.“
Besser als Frischfaser, aber immer noch Produktion und Transport.

„Der Unterschied ist winzig.“
Über ein Leben gerechnet nicht.

Einordnung

Der große Wasserverbrauch beim Papier ist unsichtbar, weil er in der Fabrik anfällt. Direkt am WC spart die Po-Dusche – und drumherum erst recht.

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