Kurz gesagt
Eine Po-dusche ist eine kleine Dusche für den Hintern nach dem Toilettengang. Wasser statt Papier. Sauberer, als viele erwarten, weniger dramatisch, als es klingt.
Warum wir das für normal halten
Papier gilt als Standard, weil wir damit aufgewachsen sind. Nicht weil es besonders gut funktioniert, sondern weil niemand beim Abendessen darüber reden wollte. Alles, was Wasser ins Spiel bringt, wirkt plötzlich „komisch“, obwohl wir es fürs Gesicht, für Babys und für alles andere selbstverständlich nutzen.
Die ehrliche Erklärung
Eine Po-dusche spült mit Wasser, was Papier nur verteilt. Mehr passiert da nicht. Kein Wellness, kein Ritual, kein Lifestyle-Versprechen. In vielen Ländern ist das Alltag, bei uns eher ein Gesprächsthema, das man vermeidet.
Stimmt das?
„Das ist unhygienisch.“
Nein. Wasser reinigt, Papier wischt.
„Das ist kompliziert.“
Nein. Knopf oder Hebel. Fertig.
„Das ist nur was für Perfektionisten.“
Nein. Es ist für Menschen mit einem Hintern.
„Das ist unangenehm.“
Kurz ungewohnt. Danach neutral.
Unsere Haltung
Wir finden es normal, den eigenen Körper sauber zu halten, ohne so zu tun, als wäre das eine Charakterfrage. Eine Po-dusche ist kein Statement. Sie ist einfach logisch.
Sanfter nächster Schritt
Man muss nichts sofort ändern. Es reicht, den Gedanken zuzulassen, dass Wasser vielleicht die ehrlichere Lösung ist.
