So funktioniert es: Auf Knopfdruck fährt eine Düse aus und richtet einen Wasserstrahl nach oben. Das Wasser wird im Gerät erwärmt, entweder im Durchlauf oder in einem kleinen Speicher. Dazu kommen je nach Modell Warmluftföhn, Sitzheizung, Nachtlicht, Fernbedienung und eine Düse, die sich selbst spült.
Das braucht es: einen Wasseranschluss – derselbe, der den Spülkasten versorgt – und eine Steckdose in der Nähe der Toilette. Genau die fehlt in vielen deutschen Bädern. Dann kommt vor dem Dusch-WC der Elektriker.
Zwei Bauarten: Die Komplettanlage ist eine ganze Toilette mit der Technik in der Keramik. Der elektrische Aufsatz bringt dieselbe Technik als Sitz auf die vorhandene Toilette. Die Grenze ist fließend – ein elektrischer Bidet-Aufsatz ist technisch weitgehend ein Dusch-WC, nur ohne neue Keramik.
Wann es sich lohnt: wenn ohnehin eine neue Toilette ansteht, wenn nichts Sichtbares am Sitz stören soll und wenn Einbau und Stromanschluss ins Budget passen.
Wann eher nicht: in der Mietwohnung, bei einer Toilette, die einwandfrei funktioniert, oder wenn keine Steckdose in Reichweite ist.