Kurz gesagt
Ja. Es ist möglich. Nicht luxuriös, nicht perfekt, aber machbar, wenn man weiß, was man tut und was man lässt.
Warum wir das für normal halten
Im Camper reden wir über Gasstände, Grauwasser und Strom – aber nicht darüber, wie wir uns nach dem Toilettengang sauber machen. Papier gilt als gesetzt, Wasser als Risiko. Das ist Gewohnheit, kein Naturgesetz.
Die ehrliche Erklärung
Eine Po-Dusche im Camper braucht drei Dinge: Wasser, Kontrolle und Zurückhaltung.
Wasser ist da. Kontrolle heißt niedriger Druck. Zurückhaltung bedeutet: kein Wellness-Ritual auf zwei Quadratmetern.
Technisch ist es simpel. Praktisch heißt es, langsam zu sein und zu wissen, wo das Wasser landet. Mehr ist es nicht.
Stimmt das?
„Das ist unhygienisch im Camper.“
Nein. Wasser reinigt. Entscheidend ist, wie sauber das Umfeld bleibt.
„Dafür braucht man einen festen Anschluss.“
Nein. Es reicht ein einfacher Zugang zu Frischwasser.
„Das verbraucht zu viel Wasser.“
Meist weniger als Papier plus Spülung.
„Das geht nur im Sommer.“
Falsch. Kälte macht es ungemütlich, aber nicht unmöglich.
Unsere Haltung
Unterwegs hört Sauberkeit nicht auf. Sie wird nur ehrlicher.
Wer im Camper lebt, merkt schnell, was übertrieben ist – und was einfach funktioniert.
Einordnung
Nicht alles auf einmal wollen. Erst verstehen, dann ausprobieren. Ohne Druck, ohne Dogma.