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Schwangerschaft & Wochenbett

Wochenfluss verstehen: Phasen, Pflege und sanfte Unterstützung mit der Intimdusche

Bidetlity Redaktion· 26. Nov. 2024· 2 Min. Lesezeit
Wochenfluss verstehen: Phasen, Pflege und sanfte Unterstützung mit der Intimdusche - Bidetlity
Für Eilige

Der Wochenfluss dauert mehrere Wochen, bei vielen etwa vier bis sechs, und wechselt von blutrot über bräunlich zu weißlich. Welche Phasen es gibt, wann du bei Koagel oder starker Blutung anrufen solltest und wie du dich in dieser Zeit mit Wasser statt Papier pflegst.

Wochenfluss nach der Geburt: Dauer, Phasen und Pflege mit Wasser statt Papier

Wochenfluss verstehen: Phasen, Pflege und sanfte Unterstützung mit der Intimdusche

Wochenfluss klingt nach Merkblatt. Gemeint sind Blut, Schleimhaut und Wundflüssigkeit. Der Wochenfluss (Lochien) gehört zum Wochenbett und betrifft jede Frau – unabhängig davon, ob das Baby vaginal oder per Kaiserschnitt geboren wurde. Direkt nach der Geburt setzt eine starke Blutung ein, die durch die Ablösung der Plazenta entsteht. Die dadurch freigelegte Wundfläche in der Gebärmutter ist etwa handtellergroß und blutet deutlich stärker als eine normale Menstruation.

Neben dem Blut enthält der Wochenfluss auch Gewebereste wie Schleimhaut, Eihaut, Käseschmiere, Lymphe und Bakterien – ein natürlicher Reinigungsprozess deines Körpers, um die Gebärmutter vollständig zu entleeren und zu heilen.

Wie lange dauert der Wochenfluss? Phasen und Verlauf

Die Intensität und Farbe des Wochenflusses verändern sich im Verlauf von mehreren Wochen – bei vielen etwa vier bis sechs:

  1. Phase 1 – Lochia rubra (1.–4. Tag): Blutrot und sehr stark, mit Blutklumpen (Koagel), Schleimhautresten und anderen Gewebeanteilen.
  2. Phase 2 – Lochia fusca/serosa (ca. 5.–10. Tag): Braunrötlich bis rosa, dünnflüssiger, enthält mehr Lymphe und weiße Blutkörperchen.
  3. Phase 3 – Lochia alba (ab ca. 2. Woche): Gelblich-bräunlich bis weißlich, nur noch geringe Mengen, schleimig – Zeichen der fast abgeschlossenen Wundheilung.
  4. Abschlussphase: Wässrig, klar oder leicht weißlich – letzte Wundflüssigkeit wird ausgeschieden.

Waschen statt wischen: die Intimdusche nach der Geburt

Gerade in den ersten Tagen ist der Intimbereich empfindlich und oft geschwollen oder verletzt. Mit der Intimdusche von Bidetlity spülst du nach dem Toilettengang ab, statt mit Papier über geschwollene oder genähte Haut zu reiben. Nur äußerlich. Alles Weitere zu deiner Pflege im Wochenbett besprichst du mit deiner Hebamme.

Nachwehen und Rückbildung: Was du wissen solltest

Nach der Geburt zieht sich die Gebärmutter durch sogenannte Nachwehen wieder zusammen. Diese Kontraktionen sorgen dafür, dass die Wundfläche kleiner wird und die Blutgefäße sich schließen. Besonders beim Stillen wird die Rückbildung durch das Hormon Oxytocin unterstützt. Frauen, die bereits Kinder geboren haben, empfinden diese Nachwehen oft intensiver.

Hilfreich bei Schmerzen und Rückbildung:

  • Bauchlage auf einem Kissen (zur Entlastung und Förderung des Abflusses)
  • Wärmende Wickel oder feuchtwarme Kompressen
  • Tee, den dir deine Hebamme empfiehlt
  • Bauchmassagen und ein stabilisierender Wochenbettgurt

Koagel nach der Geburt: was häufig ist, wann du anrufen solltest

  • Verwende in den ersten Tagen ausschließlich Binden statt Periodenunterwäsche – so kannst du Menge, Farbe und Gerinnsel gut beobachten.
  • Koagel (Blutklumpen): Kleinere Klumpen sind in den ersten Tagen häufig. Große Klumpen, sehr starke Blutung (Binde in kurzer Zeit durch), Fieber, übler Geruch oder zunehmende Schmerzen: sofort Hebamme, Ärztin oder Klinik anrufen.
  • Deine Hebamme wird die Rückbildung deiner Gebärmutter regelmäßig durch Tasten und Befragung kontrollieren.

Wenn der Wochenfluss stockt: Erst Hebamme oder Gynäkologin anrufen. Die Bauchlage mit einem festen Kissen unter dem Unterbauch ist ein Tipp, den viele Hebammen zusätzlich geben – kein Ersatz für die Abklärung.

Häufige Fragen

Wie lange dauert der Wochenfluss?
Mehrere Wochen, grob gerechnet etwa vier. In der Zeit wechselt er von blutrot über bräunlich-rosa zu gelblich-weißlich. Bist du unsicher, ob deiner noch normal ist, frag deine Hebamme.
Sind Blutklumpen (Koagel) im Wochenfluss normal?
In den ersten Tagen gehören Koagel dazu, solange sie nicht dauerhaft auftreten oder sehr groß sind. Bei großen Klumpen, sehr starker Blutung, Fieber oder üblem Geruch: sofort Hebamme, Ärztin oder Klinik anrufen.
Ist schleimiger Wochenfluss normal?
Ja, ab etwa der zweiten Woche wird er weniger, heller und schleimig. Das zeigt, dass die Wundheilung in der Gebärmutter weit fortgeschritten ist.
Was bedeutet es, wenn der Wochenfluss plötzlich aufhört?
In der ersten Woche ist das ein Warnsignal, etwa für einen Stau. Nicht abwarten, sondern umgehend Hebamme oder Gynäkologin anrufen.
Warum Binden statt Periodenunterwäsche im Wochenbett?
Weil du auf einer Binde Menge, Farbe und Klumpen gut sehen kannst. In den ersten Tagen ist genau das wichtig.
Bidetlity Redaktion · Wir verkaufen Po-Duschen und schreiben trotzdem ehrlich. Was hier zu Gesundheit steht, ersetzt keinen Arztbesuch. Fragen? Schreib uns im Chat.

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