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Bidetlity

Ist ein Toilettenhocker in der Schwangerschaft wirklich nötig oder nur so ein Internet-Ding?

Kurz gesagt

Nein, nötig ist er nicht. Aber er kann etwas sehr Alltägliches deutlich weniger anstrengend machen. Gerade dann, wenn alles im Bauch sowieso schon Druck macht.

Warum wir das für normal halten

Über Stuhlgang spricht man ungern, über Verstopfung in der Schwangerschaft noch weniger. Also gilt: Augen zu, durch, wird schon gehen. Dabei verändert sich im Körper gerade sehr viel – Hormone, Organe, Platzverhältnisse – und wir tun oft so, als müsste alles funktionieren wie immer.

Die ehrliche Erklärung

In der Schwangerschaft wird die Verdauung langsamer. Progesteron entspannt die Muskulatur, die Gebärmutter drückt auf den Darm, Bewegung fällt oft schwerer.
Ein Toilettenhocker bringt die Beine leicht nach oben. Das richtet den Enddarm günstiger aus. Weniger Pressen, weniger Spannung, oft ein einfacherer Gang zur Toilette. Kein Zauber, nur Mechanik.

Stimmt das?

„Das ist nur für Leute mit Verstopfung.“
Nicht ganz. Auch ohne Verstopfung kann es sich angenehmer anfühlen.

„Pressen schadet dem Baby.“
Normales Pressen ist in der Regel unproblematisch. Aber unnötiges Pressen fühlt sich einfach nicht gut an.

„In der Schwangerschaft sollte man nichts verändern.“
Doch. Viele Dinge ändern sich ohnehin. Eine andere Sitzposition gehört dazu.

„Das ist unhygienisch oder komisch.“
Es ist ein Hocker. Er steht vor der Toilette. Mehr passiert nicht.

Unsere Haltung

Ein Toilettenhocker ist kein Schwangerschafts-Produkt. Er ist ein Hilfsmittel für eine Situation, die sich gerade verändert. Wenn er Druck rausnimmt, ist das Grund genug.

Einordnung

Beobachten, wie sich der Toilettengang gerade anfühlt. Wenn es anstrengend ist, darf man es sich leichter machen.

IMMER SCHöN
SAUBER BLEIBEN.
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SCHöN SAUBER
BLEIBEN.
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